Feuerspucken?

Seit dem Jugendmediencamp 2016, auf dem das Titelbild entstanden ist, spucke ich nur noch metaphorisch Feuer. Ich habe mir bereits vorher das Ziel gesetzt einen gesellschaftspolitischen Wandel voranzutreiben, der Zuhören, Empathie und Denken als Kernwerte verinnerlicht, gemeinsames Beisammensein fördert und kein geringeres Ziel hat, als ALLEN Menschen Sicherheit und Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Dieses Ziel nenne ich auch „J-Vision“, die ich mit zwei Projekten vorantreibe (Jayvolution Berlin e.V. und J-MeinGut AG). Außerdem habe ich Ende 2016 begonnen Wirtschaft und Politik zu studieren, da ich der Meinung bin, dass die größten Hebel für gesellschaftlichen Wandel im politischen Bereich liegen und hier eine Änderung der Methoden notwendig ist. Wirtschaft jedoch ist oft der Bereich, in dem Politik erst greifbar wird, durch den Menschen einen Zugang zur Politik und dessen Bedeutung bekommen.

Oft habe ich das Gefühl mit meinem Handeln kleine Brände zu setzen, die das Feuer der Liebe und des Wandels für eine bessere Welt für alle verbreiten.

Besonders wirkungsvoll waren in der Vergangenheit:
-3x Marketing Workshop auf dem JMC – Marketing für Ideen statt Produkte/Dienstleistungen
-J-Humus-Woche 2019
-J-Unite-Partys 2018
-Promo für Die Anleitung für Wandel 2017
-Eigentumskongress 2016
-Spieletreffen 2012-2016

wenn man kein Geld verdienen muss…

Dank vieler toller Menschen in meinem Umfeld und vor allem auch Generationen an Menschen vor uns ist mir ein Leben ermöglicht, indem ich mir selber aussuche wonach ich strebe. Seit 2013 habe ich mir ein persönliches Einkommensmaximum gesetzt und seitdem hat sich Geld als Motivation für meine Handlungen stark gewandelt. Solange ich weiß das meine Fixkosten im nächsten Monat gedeckt sind, ist mir Geld verdienen egal. Es ist kein treibender Faktor für meine Aktivitäten und das glücklicherweise nun schon ein paar Jahre. Mich treibt es an ein tolles Leben für alle zu ermöglichen und zu schauen was uns daran hindert. Für mich ist das selbstlose Selbstverwirklichung.

Seit 2012 habe ich mich immer mehr diesem Ziel verschrieben. Damals noch mit ökonomischen Hintergedanken viel Geld zu verdienen. Die Erkenntnis was ich mit viel Geld machen würde hat mich dazu gebracht, dass ich es gar nicht brauche.  Ich musste lediglich für mich selbst Wege finden das zu machen worauf ich Lust hab. Und erstmal mit etwas „doofen“ Geld zu verdienen um dann irgendwann mal zu machen worauf man Lust hat, ist wohl eine Illusion.

Die letzten 5 Jahre bin ich vor allem deutlich altruistischer und meine Ziele dabei deutlich ambitionierter geworden. Als junger Mann wollte ich Millionär werden um zu tun was ich wirklich will. Jetzt will ich unser Politiksystem verändern, damit alle tun können was sie wirklich wollen. Gewinnen können wir nur gemeinsam. Wirklich alle zusammen, als Menschheit.

Mit dieser Website möchte ich meine Erfahrungen für Wandel  teilen. Es gibt viele Ansatzpunkte, quasi überall im Alltag, wo man Wandel voran treiben kann. Mein Fokus in 2013 und 2014 lag vor allem beim „wertvollen Wirtschaften“: Ich hatte mich darauf konzentriert Unternehmen zu fördern die wünschenswertes Verhalten repräsentieren und wollte so Wandel voran treiben. Ich denke weiterhin, dass Projekte wertvollen Wirtschaftens wichtige Keimquellen einer besseren Welt sind, doch werden sie nicht einen Wandel an sich herbei führen. Das liegt hauptsächlich in ihrer Natur darin etwas ausgeglichenes schaffen zu wollen. Die weltweite Ökonomie hat sich die letzten Jahrhunderte meines Erachtens vor allem durch parasitäre Strukturen und Elemente weiter entwickelt . Nicht ein System das ausgewogen und schön ist verbreitet sich, sondern ein System das Wachstum zum Überleben braucht. Solch Systeme sind invasiv und zerstören andere Systeme die vorher in Balance waren.
So hat Coca Cola gemeinsam mit der Waffenindustrie die ganze Welt als Markt erobert und die Invasierten, die gar nicht wussten was ihnen geschieht, versuchten oft nicht mal sich zu wehren. („Die wohlfeilen Preise ihrer Waren sind die schwere Artillerie, mit der sie (…) alle Nationen [zwingen] die Produktionsweise der [Kapitaleigner] sich anzueignen(…)“ – Engels & Marx)
Wer da die Terroristen sind, was gar von den Weltgeschehnissen alles Terror ist, das sollte man mal von einer entfernten Perspektive betrachten.

Die großen Terror-Organisationen des 21. Jahrhunderts und die Kriege im Mittleren Osten sind Folgen einer Welt in der Gier zu viel Einfluss hat. Die Perversion ganze Kontinente gegeneinander auszuspielen um geopolitisch Macht zu halten ist eine traurig stattfindende Tatsache. Ein gegeneinander statt miteinander, dass genau das verhindert was es eigentlich schaffen soll: Wohlstand. Wohlstand funktioniert, für alle. Und er funktioniert auch nur für alle. Sonst gibt es immer wieder Krieg. Aus drei Jahrtausenden Menschheit sollten wir lernen. Doch was wir Menschen hauptsächlich weiterentwickelt haben, sind die Wege uns gegenseitig zu unterdrücken: Früher mit Sklaverei, heute durch den Zwang ohne Zugang zu Boden ein Einkommen zu erzielen ohne das man nicht überleben kann. (Es gibt keine Rechtfertigung für das Eigentum an Land! (Achtung: Nicht Besitz)
Wobei es auch heute weiterhin Millionen Sklaven gibt! Zivilisiert sind wir nicht… und wirklich ändern tun wir als Menschheit aktuell auch nichts, denn wir sind fast ausschließlich gefesselt im Trott des täglichen Überlebens.

Doch unsere politischen Möglichkeiten haben sich auch stark gewandelt. Und zumindest in Deutschland haben wir wirklich gute Möglichkeiten etwas zu verändern. Man muss nur wissen wo man Ansätzen kann und wie wir als altruistischer Demos – als Volk zusammenhalten können. Doch dabei sollten wir nicht als Gruppe „die Deutschen“ vor Augen haben, sondern „wir Menschen“! Deutschland ist lediglich ein legaler Verwaltungsapparat den wir wunderschön nutzen können für gutes in der Welt. Solange wir nicht in Gruppen denken und versuchen „das beste“ für „uns“ zu erlangen.

Wie Wandel funktioniert habe ich mit einigen Leuten die letzten zwei Jahre verschriftlicht: http://j-ag.info/anleitung/

Mit der J-MeinGut AG habe ich ein Projekt geschaffen, dass sich selbst gehört und Werkzeug zum Gutes tun ist. Ich benutze es um zum Denken anzuregen über Eigentum und hoffe das auch du deinen Weg findest dich für eine bessere Welt einzusetzen.